Im Talk mit CAP.finishern Niklas und Fabian

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„Wir wollten einfach nicht aufhören!“ 

Nach einem langen Meeting zur IT-Ausstattung der GRAND GARAGE® haben sich die Initiatoren Fabian Posch und Niklas Gruber Zeit genommen, um aus dem Nähkästchen über ihre Erfahrungen mit dem Mechatronik-Ausbildungsprogramm CAP. zu plaudern. Bei einem gemütlichen Nachmittag im CAP.-Office erzählten die beiden sowohl viele spannende und lustige Geschichten aus ihrer Zeit bei CAP. und davon, wie es danach für sie weiterging:

Quickfire-Questions mit Niklas und Fabian

Kaffee – mit Milch und Zucker? Niklas: Tee!
Fabian: Kakao!
Was nehmt ihr auf eine einsame Insel mit? Fabian: Viel Gafferband!
Niklas: Eine Hängematte – in 2 Wochen fliege ich ja sowieso wieder heim (lacht).
Welcher Song muss auf jede Playlist? Niklas: Great Spirits von Armin van Buuren.
Fabian: Off the Hook von Hardwell und Armin van Buuren.
Hunde oder Katzen? Niklas: Hunde.
Fabian:
Eigentlich beides, aber dann doch eher Hunde.
Apple oder Windows? Beide: Windows!

 

Wie seid ihr das erste Mal auf CAP. aufmerksam geworden?

Niklas: Ich bin eigentlich das erste Mal durch meine Mama auf CAP. aufmerksam geworden. Sie war bei einem Elternabend in meiner Schule, wo kurz erwähnt wurde, dass CAP. bald einen Vortrag an der Schule halten wird. Wir haben dann gemeinsam den Vortrag besucht, woraufhin ich sofort zum Folgetermin gehen wollte. Danach war ich auch schon beim Elternabend im WIFI.

Fabian: Ich kann mich noch erinnern, dass ich das erste Mal bei einem Informationsabend an der Schule davon gehört habe, so zum Thema „Wie geht’s weiter nach der Unterstufe?“. Ich habe zu dem Zeitpunkt stark überlegt, ob ich in eine HTL gehen soll oder nicht, aber nach dem Vortrag von Ruth Arrich habe ich gewusst: Nein – ich bleibe an der AHS. Ich mach CAP.!

Wieso fiel für euch letztendlich die Entscheidung darauf, die Mechatronik Lehre mit der AHS Matura zu kombinieren?

Niklas: Das Problem an der AHS ist, dass man vielleicht einen naturwissenschaftlichen oder musikalischen Schwerpunkt hat, aber das Technische gar nicht vorhanden ist. Mich hat der Bereich immer schon sehr interessiert, jedoch wollte ich auch nicht das hohe Bildungsniveau einer AHS eintauschen. CAP. kombiniert jedoch die Allgemeinbildung der AHS mit dem technischen Verständnis und einem breiten Grundwissen der Lehre. Deswegen war CAP. für mich die perfekte Möglichkeit.

Fabian: Bei mir war’s ähnlich. Es ist ja leider immer so: entweder du hast in der Schule gar keine Technik oder du bekommst die volle Dröhnung (lacht). Die wollte ich aber nicht, weil ich dadurch nicht meine Sprach- und Allgemeinbildung dadurch nicht aufgeben wollte. Also war CAP. für mich genau die perfekte Mischung, die ich eigentlich haben wollte. Ich kann mich noch erinnern… Ich habe ja so die blöde Eigenschaft, dass ich überall 20 Minuten zu spät bin. Und beim Elternabend von CAP. war ich auch 20 Minuten zu spät. Mein Dad Dad fand das nicht so lustig und hat gemeint: „Nein, wir fahren jetzt heim“, weil er sauer auf mich war. Ich habe ihn aber dann doch mühevoll überreden können und wir sind trotzdem hingefahren – und es hat sich wirklich ausgezahlt!

Wie würdet ihr eure Zeit bei CAP. beschreiben? War es so, wie ihr es euch vorgestellt habt?

Fabian: Ich sag’s mal so – man muss CAP. wirklich auch als Freizeit betrachten! Meine Eltern haben mich immer gefragt, ob ich mir wirklich sicher bin, weil ich meine Wochenenden „verliere“. Aber für mich war das keine „verlorene Zeit“, weil ich die Zeit auch immer mit meinen Freunden verbracht habe. Nur habe ich dabei halt auch viel gelernt!

Niklas: Ich habe mir CAP. am Anfang sehr schulisch vorgestellt – dass man in einer Klasse ist, dasitzt und aufpasst, mit ein paar Prüfungen dazwischen. Nur war es eine viel erwachsenere Bildung. Es war bestimmt etwas lockerer, aber dadurch, dass es alle gerne und freiwillig machen, war die Atmosphäre einfach eine ganz andere! Für mich war es also viel besser, als ich es mir vorgestellt habe.

Fabian: Ich glaube das liegt auch daran, dass in der Ausbildung sehr viel Vertrauen in dich gesetzt wird. Das ist auch nur möglich, weil es einfach jeden interessiert hat und alle mit Begeisterung dabei waren. Wenn man in solche Menschen Vertrauen setzt, macht das so viel aus.

Niklas: Man profitiert dadurch auf so vielen Ebenen und bekommt so viele Skills – Kommunikation, Genauigkeit, Teamfähigkeit… und wird dadurch extrem selbstständig und weiß sich selbst besser einzuschätzen. Durch das große Vertrauen in uns stieg dann auch  wieder unsere Motivation.

Haben sich durch CAP. auch Kontakte und Möglichkeiten für eure berufliche Zukunft ergeben?

Niklas: Auf alle Fälle. Ich war mit meinen Praktika zuerst bei der Borealis und dann bei Wacker Neuson in Hörsching. Als drittes Praktikum habe ich etwas weniger Technisches gemacht – einfach aus Interesse und zur Weiterbildung – und war bei der HYPO Oberösterreich in Linz. Das hat sich alles durch CAP. und die vielen Partnerunternehmen ergeben. Wenn jetzt jemand meinen Lebenslauf ansieht und  CAP. als Referenz liest, sind alle immer begeistert und wissen, dass diese Leute verlässlich sind.

Fabian: Ich habe auch alle meine Praktika durch CAP. gemacht. Mein erstes Praktikum war bei der Firma Rosenbauer und ich habe in vier Wochen noch nie so viel gelernt wie dort! Es war unglaublich! Ein besonderes Highlight war natürlich auch mein Praktikum bei TIGER in Kanada.

Niklas: Diese Praktika sind ja auch jetzt so wichtig fürs Studium und auch für danach. Wenn man als Student/in oder Studierte/r wo arbeitet, ist man selten wirklich in der Praxis tätig, sondern sitzt eher an einer Konstruktion hinter dem Computer. Man braucht aber auch eine Ahnung davon, wie man diese dann schlussendlich zusammenbaut und muss es auch einmal selbst gemacht haben – das ist das Wichtigste.

Welche Momente bei CAP. sind euch besonders in Erinnerung geblieben?

Fabian: Puh… da gibt’s so vieles! Aber mein Highlight war einfach jede Woche zu Mittag, wenn wir uns immer alle am Hauptplatz getroffen haben, gemeinsam Burger essen gegangen sind und dann alle zusammen zu CAP. fuhren. Das war super!

Niklas: Ja das stimmt! Mir ist außerdem auch besonders der Roboter-Workshop in Erinnerung geblieben…

Fabian: Oh ja!

Niklas: … da sind uns zwar auch ein paar ziemlich lustige Missgeschicke passiert (lacht)… aber das war echt cool und richtig spannend!

Wie hat sich dann aus CAP. die Idee zur GRAND GARAGE® entwickelt? 

Fabian: Die Kurzfassung ist – wir wollten einfach nicht aufhören!

Niklas: Wir hatten auch vorher immer schon  kleine Projekte die wir umsetzen wollten… vor allem Rudi. Das Problem ist, dass man diese Projekte ohne passende Maschinen nicht realisieren kann. Diese sind einfach zu teuer für eine Privatperson. Also haben wir überlegt uns zusammenzuschließen, um für uns eine kleine Werkstatt mit alten und gebrauchten Maschinen einzurichten.

Fabian: Kurz vor der Lehrabschlussprüfung haben wir dann zufällig Ruth in der Werkstatt im WIFI getroffen und uns mit ihr gemeinsam ein Mittagessen bestellt. Dann haben wir ihr von unserem Vorhaben mit der Werkstatt erzählt und gemeint, dass so etwas für CAP.tains ja eigentlich auch lässig wäre. Ruth war sofot dabei und meinte, dass sie und Werner schon eine Zeit lang nach einem Projekt für die Zeit nach CAP. suchen.

Niklas: Über die Zeit hat sich das einfach entwickelt und ist immer größer und größer geworden. Wir sagen immer: es ist von der Petit Garage zur GRAND GARGE® gewachsen. Wenn man vor dem Studium schon eine Idee hat, einem aber die Erfahrung, Zeit und Kompetenz fehlen – weil man leider als Student/in bei Firmen schwer ernst genommen wird – ist es umso schöner, wenn es Menschen wie Ruth und Werner gibt, die solche Projekte in die Hand nehmen und umsetzen! Wir werden ständig miteinbezogen und sind bei der ganzen Werkstattplanung mit dabei. Dadurch lernen wir natürlich wieder weiter.

Wie sieht eurer Meinung nach die gemeinsame Zukunft von CAP. und der GRAND GARAGE® aus?

Niklas: Es ist eigentlich relativ einfach. CAP. soll weiter so bestehen bleiben, weil beide Projekte eigenständig sind. CAP.tains sollen aber natürlich jederzeit in die GRAND GARAGE® gehen können. Genauso denke ich mir, dass viele interessante Menschen mit ihren Fähigkeiten auch teilweise von der GRAND GARAGE® zu CAP. wandern werden.

Fabian: Ich glaube auch, dass die GRAND GARAGE® viel für CAP. machen kann, aber genauso auch andersrum. Das WIFI bleibt trotzdem noch das Ausbildungszentrum in dem CAP. zu Hause ist, mit den besten Trainer/innen der Umgebung. Die GRAND GARAGE® ist für CAP. also einfach ein super zusätzlicher Gewinn!

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Maria Baumgartner
Mia ist die Social Media-Fee der GRAND GARAGE® und schreibt für das magazin3 Geschichten, die Herz und Klickraten höher schlagen lassen. Wenn sie nicht gerade auf sozialen Netzwerken ihr Unwesen treibt, findet man Mia beim Tanzen, auf Reisen oder beim leidenschaftlichen Zusammenbauen von IKEA-Möbeln.

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